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Online-Seminare

Im Moment besteht Nachfrage nach Online-Seminaren. Habt Ihr auch Lust dazu? Oder wünscht Ihr Euch bestimmte Themen?
Dann schreibt mir gerne unter beratung@sonja-anglett.de
Geplant ist bereits am 22.05.2020 um 18 Uhr „Selbstmitgefühl und Achtsamkeit“.

Der alte Bauer und sein Sohn

Gestern bin ich in einem Buch auf eine Geschichte gestoßen, die ich sehr passend für diese Tage fand…

Es war einmal ein alter Mann, der zur Zeit Lao Tses in einem kleinen chinesischen Dorf lebte. Der Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn in einer kleinen Hütte am Rande des Dorfes. Ihr einziger Besitz war ein wunderschöner Hengst, um den sie von allen im Dorf beneidet wurden. Es gab schon unzählige Kaufangebote, diese wurden jedoch immer strikt abgelehnt. Das Pferd wurde bei der Erntearbeit gebraucht und es gehörte zur Familie.

Eines Tages war der Hengst verschwunden. Nachbarn kamen und sagten: „Du Dummkopf, warum hast du das Pferd nicht verkauft? Nun ist es weg, die Ernte ist einzubringen und du hast gar nichts mehr, weder Pferd noch Geld für einen Helfer. Was für ein Unglück!“ Der alte Mann schaute sie an und sagte nur: „Unglück – Mal sehen.“

Das Leben musste jetzt ohne Pferd weitergehen und da gerade Erntezeit war, bedeutete das unheimliche Anstrengungen für Vater und Sohn. Es war fraglich ob sie es schaffen würden, die ganze Ernte einzubringen.

Ein paar Tage später, war der Hengst wieder da und mit ihm waren Wildpferde gekommen, die sich dem Hengst angeschlossen hatte. Jetzt waren die Leute im Dorf begeistert. „Du hast Recht gehabt“, sagten sie zu dem alten Mann. Das Unglück war in Wirklichkeit ein Glück. Dieses herrliche Wildpferd als Geschenk des Himmels, nun bist du ein reicher Mann…“ Der Alte sagte nur: „Glück – Mal sehen.“

Die Dorfbewohner schüttelten den Kopf über den wunderlichen Alten. Warum konnte er nicht sehen, was für ein unglaubliches Glück ihm widerfahren war? Am nächsten Tag begann der Sohn des alten Mannes, das neue Wildpferd zu zähmen und zuzureiten. Beim ersten Ausritt warf ihn dieses so heftig ab, dass er sich beide Beine brach. Die Nachbarn im Dorf versammelten sich und sagten zu dem alten Mann: „Du hast Recht gehabt. Das Glück hat sich als Unglück erwiesen, dein einziger Sohn ist jetzt ein Krüppel. Und wer soll nun auf deine alten Tage für dich sorgen?‘ Aber der Alte blieb gelassen und sagte zu den Leuten im Dorf: „Unglück – Mal sehen.“

Es war jetzt alleine am alten Mann die restliche Ernte einzubringen. Zumindest war das neue Pferd soweit gezähmt, dass er es als zweites Zugtier für den Pflug nutzen konnte. Mit viel Schweiß und Arbeit bis in die Dunkelheit, sicherte er das Auskommen für sich und seinen Sohn.

Ein paar Wochen später begann ein Krieg. Der König brauchte Soldaten, und alle wehrpflichtigen jungen Männer im Dorf wurden in die Armee gezwungen. Nur den Sohn des alten Mannes holten sie nicht ab, denn den konnten sie an seinen Krücken nicht gebrauchen. „Ach, was hast du wieder für ein Glück gehabt!“‚ riefen die Leute im Dorf. Der Alte sagte: “ Glück-Mal sehen.“

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen gelassenen, vertrauensvollen Sonntag!

Das Seminarprogramm 2020 steht!

Termine 2020:

Einzelheiten zu den Vorträgen und Seminaren, Kosten und Ort findet ihr direkt unter „Seminare“. Ich schicke Euch das Programm auch gerne per Mail. Bitte schreibt mir dazu unter dem Betreff „Seminarprogramm 2020“ an beratung@sonja-anglett.de.

Mögest Du freundlich mit Dir sein – Achtsamkeit und Selbstmitgefühl“, Vortrag beim Frauenkreis, Bad Sachsa, Lutherhaus, Kirchstr.24      15.01.2020 19 Uhr     

 „Bin ich, wer ich sein will?“ Tagesseminar, Braunlage                   Sa, 22.02.20 10.00 – 17.00 Uhr

Biographiearbeit – Fortsetzung des Seminares „Bin ich, wer ich sein will?“ für die, die tiefer in die Arbeit mit Kindheit und ihrer Biografie einsteigen wollen, um sich selber und seinen Stärken auf die Spur zu kommen.                                                                                      So, 23.02.20 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

Selbstmitgefühl entwickeln“, Tagesseminar                                    So, 08.03 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

Wie frei ist unser Wille wirklich? Was Frankl von Freud unterschied und die Bedeutung des freien Willens für unser Leben.“

Vortrag Lebensschule Kloster Walkenried, Herderstr. 6, Bad Sachsa                        Do. 14.05.20 19.30 Uhr

Binde deinen Karren an einen Stern!  Sieben Schritte zum Sinn

Tagesseminar, Braunlage                                                                        Sa. 06.06.20 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

Wochenendseminar – Kraftquellen in uns und aus der Natur

Braunlage                                                       Fr. 19.06.20 19.00 Uhr  –              So, 21.06.20 15.00 Uhr

Die Kraft aus dem Selbst“ Persönlichkeitsentwicklung mit Hilfe der PSI-Theorie,

Vortrag Frauenkreis, Herderstr. 6, Bad Sachsa                                                               Mi, 09.09.20 19.00 Uhr

Mut tut gut“, Tagesseminar Braunlage                                             Sa. 19.09.20 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

Seminar abgesagt

Falls jemand das Seminar „Fasten Wandern Meditation“ vermisst, das möchte ich aus Termin-Gründen absagen.

Mein Sohn fängt Angang Oktober sein Studium in Österreich an und ich werde ihm beim Umzug helfen.

Aber ich überlege gerade, einen Workshop über das „Loslassen“ anzubieten. 😉

Wer daran auch zu knabbern und Interesse an einem Austausch hat, darf sich gerne melden. Auch, wer an einem weiteren Fastenwandern-Termin interessiert ist.

Bald geht der neue Kurs los!

Das nächste Encouraging-Training beginnt Mitte September! Ich bin mir wegen des Wochentages noch nicht sicher. Bitte schreibt mir, wenn Ihr Interesse habt, gerne auch mit Eurem bevorzugten Tag bzw. Abend!

Dieser freie Platz wartet auf DICH!

Was ist dein nächster sinnvoller Schritt?

Bunte Träume, berufliche Ziele, die Optimierung des Selbst und das große Glück…

Es fällt uns leichter, als wir manchmal denken, unserem Leben eine Richtung zu geben.

Auf den Gipfel zu, in Richtung des Erfolges oder zum privaten Glück. Wir wissen, was wir wollen, wir denken positiv und groß und erwarten das Besondere.

Und dann geht es plötzlich nicht weiter.

Ich war letzte Woche am Klettersteig. Nach der Hälfte des Weges fand ich plötzlich keinen Halt mehr. Es ging nicht vor und nicht zurück. Die Angst machte sich breit, als mich ein einheimischer Kletterer überholte und sagte: „Du darfst nicht anfangen über das Ganze nachzudenken und wie hoch und steil und lange der Weg geht … es geht immer nur um deinen nächsten Schritt.“

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und sichere Tritte auf Eurem Weg!